13.08.2010

Stimmung ahoi.

Erster BMW Sailing Cup der BMW Niederlassung München.

Blauer Himmel, Sonnenschein und strahlende Gesichter. Die erste Qualifikationsregatta zum BMW Sailing Cup der BMW Niederlassung München auf dem Starnberger See war ein voller Erfolg.

Noch ein paar Meter über einen kleinen Hügel – und schon blitzt der Starnberger See durch die Bäume. Links steht das Clubhaus des Münchner Yacht-Clubs, eine Villa aus dem Jahr 1864. Weiß verputzt hebt sie sich vom Sommerhimmel ab und die blauen Holzverzierungen setzen fröhliche Akzente. Und am Fuße des „Pflügel-Goes‘schen Anwesens“, auf dem sich der Club seit 1918 befindet, schaukeln die Segelboote sanft im Wasser.

„Tolle Stimmung“ und „phänomenale Atmosphäre“ sind dann auch die meist-gehörten Kommentare des Wochenendes. Bei perfektem Sommerwetter segelten während der neunten von insgesamt 17 deutschen Qualifikationsregatten zum BMW Sailing Cup 90 Freizeitsegler um den Einzug ins Deutschlandfinale. Die deutsche Siegercrew wird dann im Frühjahr 2011 beim Weltfinale gegen die besten Teams aus Hongkong, Italien, Neuseeland, Portugal und Spanien antreten.

Beste Chancen auf diesen Wettkampf hat die Crew um Skipper Jochen Schmidt. Brigitte Hölzl, Hans-Dieter Stangl, Stefan Ritter und Stefan Freiherr von Andrian setzen sich im Finale am Sonntagnachmittag bei sehr geringen Windstärken mit einem Start-Ziel-Sieg durch. „Diese Regatta war perfekt organisiert, als Segler bekommt man ja sonst nie so eine Chance“, sagt Brigitte Hölzl nach dem Sieg. „Hier kann man sich wirklich aufs Segeln konzentrieren“, pflichtet ihr Stefan Freiherr von Andrian bei. Steuermann Jochen Schmidt lobt vor allem das Team: „Wir haben uns ja gestern erst kennengelernt – und unsere Stärken zusammengeschmissen.“

Es ist eine Besonderheit des BMW Sailing Cup: Anmeldungen sind nur für Einzelpersonen möglich,
die Teilnehmer werden dann zu gleich starken Crews zusammengestellt. Hervorragende Teamfähigkeit bewiesen dann auch Skipper Sohrab Fratz, Florian Haarhaus, Peter Abele, Martin Wibbels und Christian Sauer, die als Zweite ins Ziel kamen. Den dritten Platz sicherten sich Steuermann Rolf Seydel, Martin Blum, Tobias Krotter, Robert Haas und Alfred Asam.

Oliver Schulte, Verkaufsleiter Neue Automobile am Frankfurter Ring und Segelexperte der BMW Niederlassung München, lobt vor allem die taktischen Fähigkeiten der Teams: „Bei viel Wind kommt jeder voran. Aber bei diesen Windbedingungen habe ich wirkliche Meisterleistungen gesehen.“ Trotzdem ist Oliver Schulte „superglücklich über das hervor-ragende Wetter“, das sich schließlich positiv auf die Stimmung auswirke.

Ein weiteres strahlendes Gesicht biegt um die Ecke: Niko Stoll ist Vorsitzender des Münchner Yacht-Clubs und „sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit“ mit der BMW Niederlassung München. „Die Atmosphäre beim BBQ am Samstagabend war sehr gelöst und ich bin sehr glücklich über die Art, wie man bei dieser Regatta miteinander segelt“, sagt Niko Stoll. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die BMW Niederlassung München den BMW Sailing Cup nächstes Jahr wieder bei uns veranstalten würde.“

Die ersten Reaktionen von Niederlassungsleiter Michael Rahe auf diesen Wunsch klingen durchaus positiv. Der bekennende Golf-Fan hat sich ein Segel-Polo-Shirt angezogen und lässt sich von der guten Stimmung anstecken: „Die BMW Niederlassung München ist ja schon lange sportlich aktiv. Mit dem Segeln betreten
wir Neuland. Aber ich glaube, es gibt genauso viele begeisterte Segler wie Golfer.“ Für das nächste Jahr wünscht sich der Niederlassungsleiter lachend „drei Grad Celsius weniger, aber dafür ein paar Windstärken mehr“.

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